Koh Phangan abseits der Full Moon Party: meine persönlichen Tipps
- reisenmitbenni
- vor 2 Stunden
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Bei Koh Phangan denken viele zuerst an die bekannte Full Moon Party. Dabei hat die Insel deutlich mehr zu bieten: schöne Strände, Aussichtspunkte, kleine Restaurants, Märkte und viele Möglichkeiten, Koh Phangan auf eigene Faust zu erkunden.
Ich war inzwischen mehrmals auf der Insel. Mein erster Besuch liegt etwa elf Jahre zurück. Bei meinen Reisen habe ich meistens in der Nähe von Sri Thanu Beach und Zen Beach gewohnt und von dort aus mit dem Roller die verschiedenen Seiten der Insel erkundet.
In dieser Zeit hat sich Koh Phangan deutlich verändert. Die Insel ist internationaler und meiner Wahrnehmung nach wesentlich touristischer geworden. Mir persönlich fehlt dadurch an manchen Stellen etwas von dem thailändischen Lebensgefühl, das ich bei meinen ersten Besuchen erlebt habe. Das bedeutet jedoch nicht, dass mir Koh Phangan nicht mehr gefällt. Die Insel ist noch immer wunderschön und bietet viele Orte, die ich gerne weiterempfehle.
Meine Anreise über Koh Samui
Bei meinen Reisen bin ich zunächst von Bangkok nach Koh Samui geflogen. Schon der Flughafen auf Koh Samui ist für mich etwas Besonderes. Durch seine offene Bauweise und die tropische Gestaltung kommt dort direkt Urlaubsstimmung auf.
Vom Flughafen ging es für mich weiter zum Hafen und anschließend mit dem Boot nach Koh Phangan. Da Koh Phangan keinen eigenen Flughafen besitzt, gehört die Überfahrt immer zur Anreise dazu. Die Verbindung über Koh Samui empfinde ich als angenehm, weil sich die Insel auf diese Weise vergleichsweise unkompliziert erreichen lässt.

Wohnen rund um Sri Thanu und Zen Beach
Bei meinen Aufenthalten auf Koh Phangan habe ich meistens in der Nähe von Sri Thanu Beach und Zen Beach gewohnt. Die Lage an der Westküste gefällt mir gut, weil sich von dort aus viele Strände, Restaurants und Cafés mit dem Roller erreichen lassen. Gleichzeitig hatte ich einen guten Ausgangspunkt, um auch die übrigen Teile der Insel zu erkunden.
Bei meiner letzten Reise habe ich im Coconut Bay Eco Resort gewohnt. Besonders gefallen hat mir die grüne Umgebung: Die Unterkunft liegt zwischen vielen Palmen und vermittelt dadurch direkt ein tropisches Inselgefühl. Genau diese Art von Unterkunft passt für mich besonders gut zu einer Reise nach Thailand.

Koh Phangan mit dem Roller erkunden
Für mich ist der Roller die beste Möglichkeit, Koh Phangan auf eigene Faust zu entdecken. Bei meinen Aufenthalten bin ich damit über die gesamte Insel gefahren und konnte Strände, Aussichtspunkte und Restaurants unabhängig voneinander besuchen.
Besonders schön finde ich die Fahrten durch die grüne Landschaft. Einige Straßen führen zwischen Palmen hindurch und vermitteln schon während der Fahrt echtes Inselgefühl. Gleichzeitig konnte ich jederzeit spontan anhalten, wenn mir unterwegs ein schöner Ort aufgefallen ist.
Mae Haad Beach und die Sandbank nach Koh Ma
Zu den Stränden, die mir auf Koh Phangan besonders in Erinnerung geblieben sind, gehört der Mae Haad Beach im Nordwesten der Insel. Das Besondere ist die vorgelagerte kleine Insel Koh Ma, die je nach Wasserstand über eine Sandbank mit dem Strand verbunden ist.
Mir gefällt dort vor allem die Kombination aus Strand, Meer und dem Blick auf Koh Ma. Die sichtbare Sandbank verleiht dem Ort eine besondere Kulisse und macht den Mae Haad Beach für mich zu einem lohnenden Ziel bei einer Tour mit dem Roller.

Malibu Beach im Norden der Insel
Ein weiterer Strand, den ich auf Koh Phangan gerne besucht habe, ist der Malibu Beach bei Chaloklum im Norden der Insel. Der helle Sand, die Palmen und der Blick auf das Meer sorgen dort für eine schöne tropische Kulisse.
Bei einer Tour mit dem Roller lässt sich der Strand gut als Zwischenstopp einplanen. Für mich gehört der Malibu Beach zu den Orten, die zeigen, dass Koh Phangan auch abseits der bekannten Partys viele schöne Seiten zu bieten hat.

Bottle Beach Viewpoint (Phasawan): Ausblick vom Felsen
Ein weiteres Highlight auf Koh Phangan war für mich der Bottle Beach Viewpoint, der auch als Phasawan Viewpoint bekannt ist. Besonders beeindruckend ist der große Felsen, von dem aus sich ein weiter Blick über die grüne Landschaft und das Meer eröffnet.
Für mich hat sich der Besuch vor allem wegen dieser Aussicht gelohnt. Der Viewpoint zeigt noch einmal eine ganz andere Seite der Insel und war ein schöner Kontrast zu meinen Tagen an den Stränden.

Meine Restauranttipps: What’s Cup! und Ann Restaurant
Für ein Frühstück mit Aussicht war What’s Cup! einer meiner liebsten Stopps. Meistens habe ich dort ein Müsli mit frischen Früchten gegessen. Zusammen mit dem schönen Ausblick war das für mich ein entspannter Start in den Tag.

Wenn ich thailändisch essen wollte, bin ich gerne ins Ann Restaurant gegangen. Besonders gut fand ich dort das Pad Krapao und den Papayasalat, aber auch die Suppen waren sehr lecker. Für mich gehört das Restaurant zu den Adressen, die ich bei einem weiteren Aufenthalt wieder besuchen würde.
Thong Sala Walking Street: Marktstände und Streetfood
Auch die Walking Street in Thong Sala hat mir gut gefallen. Dort gibt es zahlreiche Marktstände mit unterschiedlichen Gerichten und Snacks. Ich konnte in Ruhe durch die Reihen schlendern, verschiedene Speisen ausprobieren und dabei das lebhafte Treiben beobachten.
Für mich gehört ein solcher Marktbesuch zu einer Thailandreise einfach dazu. Die große Auswahl an Essen und die entspannte Atmosphäre machten die Thong Sala Walking Street zu einem schönen Abschluss nach einem Tag auf der Insel.

Wie sich Koh Phangan seit meinem ersten Besuch verändert hat
Als ich vor etwa elf Jahren zum ersten Mal auf Koh Phangan war, wirkte die Insel auf mich noch ursprünglicher und stärker vom einheimischen Leben geprägt. Bei meinen späteren Aufenthalten ist mir aufgefallen, wie international und touristisch Koh Phangan inzwischen geworden ist. Nach meinem persönlichen Eindruck werden heute deutlich mehr Unterkünfte, Cafés und Restaurants von Menschen aus aller Welt betrieben.
Dieser Wandel bedeutet nicht, dass mir die Insel nicht mehr gefällt. Koh Phangan ist weiterhin wunderschön und bietet viele sehenswerte Orte. Für meinen persönlichen Reisestil bevorzuge ich inzwischen jedoch Reiseziele, die etwas weniger touristisch sind und an denen ich mehr von dem für mich typischen thailändischen Lebensgefühl wahrnehme.
Was man auf Koh Phangan außerdem unternehmen kann
Neben den Orten, die ich selbst besucht habe, bietet Koh Phangan noch weitere Möglichkeiten. Rund um Koh Ma kann man beispielsweise schnorcheln. Auch Bootsausflüge, Tauchen und Wanderungen durch die grüne Landschaft gehören zu den beliebten Aktivitäten auf der Insel.
Im Inselinneren gibt es außerdem verschiedene Wasserfälle, deren Wassermenge jedoch von der Jahreszeit und den vorherigen Regenfällen abhängt. Rund um Sri Thanu ist Koh Phangan zudem für Yoga, Meditation und Wellnessangebote bekannt. Dadurch ist die Insel vielseitiger, als ihr Ruf als reine Partyinsel zunächst vermuten lässt.
Mein Fazit zu Koh Phangan
Koh Phangan hat mir bei meinen Aufenthalten viele schöne Erlebnisse beschert. Besonders die Fahrten mit dem Roller, die unterschiedlichen Strände, die Aussichtspunkte und die kleinen Restaurants sind mir in Erinnerung geblieben. Die Insel bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Natur, gutem Essen und entspannten Tagen am Meer.
Auch wenn Koh Phangan heute deutlich touristischer wirkt als bei meinem ersten Besuch, lohnt es sich weiterhin, die Insel abseits der Full Moon Party zu entdecken. Wer gerne selbstständig unterwegs ist und verschiedene Seiten einer Insel kennenlernen möchte, findet dort viele sehenswerte Orte. Mir persönlich gefallen inzwischen zwar etwas weniger touristische Reiseziele besser, trotzdem denke ich gerne an meine Zeit auf Koh Phangan zurück.



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